Welche Wärmequelle sollte ich nutzen? |
Erdwärmesonden
In einer Tiefe bis 100m werden Erdwärmesonden eingebracht. Durch deren Schläuche
wird das Kältemedium gepumpt, welches die im Erdreich vorhandene Wärme aufnimmt.
In der Wärmepumpe wird diese Wärme verdichtet so dass sie an das Heizungssystem abgegeben werden kann. Im Sommer wenn die 12° C in der Erde niedriger sind als die Außentemperatur kann über die Erdwärmesonden gekühlt werden.

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Grundwasser
In dieser Variante wird die Wärme aus dem Grundwasser entzogen. Dazu werden zwei Brunnen gebaut. Aus dem Saugbrunnen wird das Grundwasser gefördert, in der Wärmepumpe wird die Wärme daraus entzogen und anschließend wird es in dem Schluckbrunnen geleitet.
Da die Wassertemperatur das ganze Jahr hindurch etwa gleich warm ist sind die Leistungszahlen und die Wirtschaftlichkeit sehr gut.
Die Nutzbarkeit dieser Quelle ist durch das Vorhandensein des Grundwassers in ausreichender Menge und Qualität stark eingeschränkt.
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Außenluft
Auch die Luft ist warm und kann als Wärmequelle genutzt werden. Die Leistungszahl bei der Nutzung der Außenluft als Energiequelle ist nicht so hoch wie die anderen Quellen. Auch die Geräusche der Ventilatoren sind nicht Jedermanns Sache.
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Erdkollektor
Wenn genügend Erdreichfläche vorhanden ist, kann in einer Tiefe von 1-1,5m ein Rohrsystem verlegt werden. Über dieses wird die Erdwärme entzogen und an die Wärmepumpe geführt. Hier wird die Wärme auf eine höhere Temperatur verdichtet und an das Heizungssystem zugeführt. Nachteil dieser Nutzung sind vereiste Böden und eingeschränktes Wachstum.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 16. Januar 2011 )
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